Die heutige PRUSSIA-Gesellschaft

 

Ein Kreis tatkräftiger Ostpreußen hat es 1972 gewagt, die „PRUSSIA“ neu zu gründen. Dabei ging es ihnen primär darum, auch weiterhin „die kulturellen Leistungen Altpreußens der Öffentlichkeit sichtbar zu machen“, dazu verstreutes altpreußisches, privates wie auch kommunales Kulturgut aufzuspüren, zu registrieren, zu dokumentieren, der Öffentlichkeit bekannt und wenn möglich auch zugänglich zu machen sowie wissenschaftliche Arbeiten zu fördern.“ 

 

Einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Ost- und Westpreußen-Forschung (im weitesten Sinne) hat die als eingetragener Verein neugegründete PRUSSIA-Gesellschaft erbracht. Mit zahlreichen Vortragsveranstaltungen, in Ausstellungen, durch den Aufbau einer Bibliothek und mit ihrer eigenen Schriftenreihe, wie auch mit Exkursionen wirkt sie national und international. Als ein anerkannter Ansprechpartner arbeitet sie mit Personen und Institutionen aus anderen Staaten zusammen, welche sich der deutschen Vergangenheit der Region bewusst sind und sich für die Erhaltung der davon zeugenden Kulturgüter einsetzen.

 

Die PRUSSIA wirkt in dem Selbstverständnis - mit einem ethisch bestimmten Denken und Handeln, auf Grundlage der preußischen Tugenden - sich der gemeinsamen Historie zu stellen. Dies geschieht insbesondere im Rahmen einer Vortragsreihe, in der in- und ausländische Experten das Verhältnis ihres Landes zu Preußen und Deutschland aus der Sicht des „Nachbarn“ betrachten und zur Diskussion stellen. Auf diese Weise soll ein möglichst sachlich begründetes und objektives Bild der Historie gewonnen werden.

 


Objekttafeln aus Königsberg in der Ausstellung „Die geretteten Inventarbücher des früheren Prussia-Museums“
 Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte

Mitglieder, Freunde und Förderer der PRUSSIA tragen durch ihre Mitgliedsbeiträge, Spenden, Leihgaben und Übereignungen (gerne mit Verwendungsverfügung) und - soweit möglich - durch Ihre Mitarbeit dazu bei, die Aufgaben zu erfüllen.

Die PRUSSIA ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein mit Sitz in Duisburg.
Die Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeverordnung (AO)" wurde dem Verein vom zuständigen Finanzamt  zuerkannt.


Impressionen

1. Vortragsveranstaltungen der PRUSSIA mit in- und ausländischen Teilnehmern/Mitgliedern 

2. Deutschlandtreffen der Ostpreußen am 28. und 29. Mai 2011 in Erfurt. 
    Die PRUSSIA war mit einem Stand vertreten (Teilansicht).

 

 

3. Das durch ein Mitglied in 2011 aus Bernstein gefertigte Schachspiel, sog. Edition PRUSSIA 

 

4. Führung durch das Museum Stadt Königsberg in Duisburg

 

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